„Biographisches Lexikon zur Pflegegeschichte – Who was who in nursing history“, Band 5

BEITRAG: Emily von Fritsch, Freiwillige Hilfsschwester im Ersten Weltkrieg (1868-1928)

***

SACHBUCH: „In Hessen ist der Teufel los! Das Geheimnis teuflischer Orte und Geschichten“

von Jutta Failing

Was treibt der Teufel Nacht für Nacht in der Mühle? Wo hat der Teufel seine Junggesellenbude? Und warum hat er in Gießen studiert? In Hessen gibt es viele Orte, wo einst der Teufel wohnte, sich verliebte und Menschen herausforderte, um ihnen die Seele abzuluchsen. Häufig zieht er den Kürzeren, wird enttarnt und überlistet, wenn er an ein ebenso gewitztes Gegenüber gerät. Pfui Teufel! Das Brauchtum kennt bis die jüngste Zeit Abwehrzauber und Teufelsbanner aus der Pflanzenwelt, die dem alten Grillmeister Fersengeld geben.

Die Kunsthistorikerin Dr. Jutta Failing stellt mit einem Augenzwinkern den Volksteufel vor, der mit der theologischen Gestalt nur wenig gemeinsam hat. Sie führt zu geheimnisvollen Orten und Bildern, erzählt spannende und auch lustige Geschichten vom gefoppten, erotischen Teufel und seiner buckligen Verwandtschaft, deckt Hintergründe und den wahren Kern auf und nimmt den Leser mit auf eine Reise ins sagenhafte Hessen, gewürzt mit Leckereien aus des Teufels Küche.

ISBN 978-3-940168-79-5 Verlag M. Naumann, Hanau, 2010
14,80 EUR

Erhältlich im Buchhandel

PRESSESTIMMEN

Gießener Anzeiger: „Da hat sie wohl der Teufel geritten. Dr. Jutta Failing widmete sich bereits in Buchlänge einem volkskundlich düsteren Thema. Nach dem Henkerswesen hat die Kunsthistorikerin nun den Beelzebub für sich entdeckt. … ‚Ich wollte ein unterhaltsames Sachbuch schreiben, das auch für zarte Gemüter erträglich ist‘. Das ist ihr in den sechs Kapiteln geglückt. …. Die Autorin nähert sich dem Leibhaftigen mit erfrischender Furchtlosigkeit. … Als sei all das nicht genug, streut die Expertin in Sachen volkskundlichem Grusel sechs kulinarische Tipps ‚Aus Teufels Küche‘ ein.“

Gießener Allgemeine: „Teufelstische und Hexentanzplätze … In Gießen hat Jutta Failing längst ihre Fans. … sie hat sich die Herzen der Menschen erobert, die sonst mit Geschichte wenig am Hut haben. … Anhand teuflischer Orte und den dazugehörigen Geschichten erzählt Failing auf charmante Weise vom Treiben des Gottseibeiuns, das immer auch Entlastungsfunktion für verbotene Wünsche hat.“

Frankfurter Neue Presse: „Sie lässt den Teufel los! Kunsthistorikerin erforscht Geschichten rund um den Gehörten. Jutta Failing hat ein Buch über die Figur mit dem Pferdefuß geschireben. Und das ist gar nicht gruselig. … und überhaupt: Der Teufel, ein gieriger, potenter, verführerischer Kerl ist heute immer noch aktuell …“

***

SACHBUCH: „Vielmals auf den Kopf gehacket …
Galgen und Scharfrichter in Hessen“

von Christiane Wagner und Jutta Failing

Zum Henker! Kein anderer Beruf hat einen schlechteren Ruf als der des Scharfrichters. Doch entspricht das populäre Bild der Wirklichkeit? Und was geschah im Schatten des Galgens? Einige der steinernen Richtsäulen sind erhalten und zeugen von einer Zeit, als einer Schuld eine öffentliche Sühne zu folgen hatte.

Die hr-Autorin Christiane Wagner und die Kunsthistorikerin Jutta Failing haben hessische Galgengeschichten aufgespürt und führen zu den schaurigen Orten der alten Gerichtsbarkeit in den Landschaften und Städten zwischen Odenwald und Vogelsberg. Sie schildern spektakuläre Prozesse und die Lebenswirklichkeit der Scharfrichter, so spannend erzählt, dass es dem Leser einen kalten Schauer über den Rücken treibt.

Schelmische Rezepte prominenter Hessen für die Henkersmahlzeit, ein Blick in die Literatur des 19. Jahrhunderts einschließlich der Memoiren des Henkers von Paris sowie ein umfangreiches Glossar runden das fesselnde und informative Buch ab.

ISBN 978-3-940168-17-7
Verlag M. Naumann, Hanau (2. Auflage 2010)
14,80 EUR

Erhältlich im Buchhandel

***

SACHBUCH: „Steinalt und up to date – Ein Museumsbuch für Kinder und andere gescheite Leute“ – Kunstwerke im Landesmuseum Mainz

im Auftrag des Landesmuseums Mainz, 2003