„Wohlauf, wohlan zum letzten Gang …“ Einst bildete der Umgang mit Sterben und Tod einen festen Bestandteil unseres Verhaltenskodex. Unzureichende ärztliche Versorgung, mangelnde Ernährung, harte Arbeit und häufige Epidemien führten zu einer kürzeren Lebenszeit und gaben dem Tod eine ständige Präsenz. Den Sterbenden in den letzten Stunden zu begleiten, ihn anschließend zu versorgen, in ein Totenhemd zu kleiden und ihn gebührend zu bestatten, gehörte früher zu den ursprünglichsten Aufgaben der Familie. Der Tod war öffentlich: Trauerkleidung und Leichenzüge waren ein vertrauter Anblick. Der Vortrag erzählt von alten Bestattungsbräuchen, Totengedenken, Trauerkleidung (Trauerordnungen) und Aberglaube. Der Vortrag ist auch ein Plädoyer für einen „liebevolleren“ Umgang mit dem Tod und den Sterbenden.

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