Im Grimmschen Märchen „Tischlein deck dich …“ wird die Futter wählerische Ziege auf den Kirchhof geführt, damit sie dort die besten Kräuter fresse. In alten Zeiten nichts Ungewöhnliches: Viehhaltung (Graserrecht) und sogar Obstanbau im Schatten der Kirche waren weit verbreitet. Friedhöfe waren immer auch Spiegelbilder der örtlichen Sozialstruktur, und die einzelnen Grabstätten dokumentierten Privilegierung und Ausgrenzung von Personen und Gruppen. Wie haben sich der Friedhof, seine Denkmäler und die Trauerkultur im Laufe der Jahrhunderte entwickelt? Wie werden die Friedhöfe der Zukunft aussehen und welche Trauerrituale begegnen uns?

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